Die Besetzung:
Nord - Gesang
Süd - Schlagzeug
West - Bass
Ost – Gitarre
Äquator – Produzent
Pol – Artwork und Masken
BIOGRAFIE
September 2004:
Nach einer gemeinsamen Session in einem Kellergewölbe beschließen 6 Musiker eine Band zu gründen, die andere Wege geht. Neben den vier Akteuren auf der Bühne gibt es noch den Produzenten „Äquator“ und den Mann fürs Visuelle „Pol“. Alle sechs sind jedoch gleichermaßen bei der Entstehung der Songs beteiligt. Von Anfang an sehen sich Hämatom als ein Gesamtkonzept abseits der üblichen Metalpfade. Die Pseudonyme Nord, Süd, West, Ost sind eine logische Konsequenz dieser Denkweise und drücken auf eine genial einfache Art und Weise den Charakter jedes Einzelnen aus. Weltliche Namen und Aussehen soll keine Rolle spielen: Es geht um die Musik und deren Visualisierung, u.a. mit Masken.
23.12.2004:
Erster offizieller Auftritt bei „The Night before Christmas“ in Hollfeld. Das außergewöhnliche Outfit sorgt von Anfang an für Aufsehen.
Frühjahr 2005:
Die Band schreibt ununterbrochen an neuen Songs. In Liedern wie „Butzemann“, „Häschen“ oder „Kiste“ zeigen Hämatom das etwas andere Gesicht der bekannten Kinderreime.
März 2005
Die Single „Butzemann“ wird in Eigenregie veröffentlicht. Genauso wie die nächste Single „Häschen“ sind die beiden Tracks ein Vorgeschmack auf die im September 2005 erscheinende E.P. „Nein“.
April 2005:
Nach nur zwei eigenen Shows begibt sich die Band auf eine kleine Clubtour mit „J.B.O.“.
Es werden acht Konzerte gespielt und eines wird deutlich: Hämatom polarisieren.
Sommer/Herbst 2005:
Hämatom supporten „Knorkator“, eine ihrer Lieblingsbands, in Nürnberg.
Außerdem spielt die Band auf dem „Earthshaker-Fest“ mit Bands wie „Nightwish“ und „Manowar“.
23.09.2005
Die erste EP „Nein“ erscheint in Eigenregie. Sie beinhaltet neun Tracks, die teilweise von Märchen- und Kinderliedern beeinflusst sind.
29.10.2005
Hämatom wirken beim “Burning Fall Festival” mit. Bands wie Six Feet Under, Disbelief oder Ektomorf teilen mit ihnen die Bühne.
Februar 2006:
Die erste Headliner-Tour steht auf dem Programm. Sie führt die Band durch zehn deutsche Städte. Außerdem spielen Hämatom Support von „Eisregen“ in Augsburg. Aus dieser Begegnung soll eine lange tiefe Freundschaft werden, so dass es später noch zu vielen gemeinsamen Shows kommt.
September 2006:
Es folgt eine große Deutschlandtournee. Als Support der „Apokalyptischen Reiter“ tourt die Band durch 14 Städte der Republik. Diese Tour ist eine herausragende Erfahrung in der bisherigen Hämatom-Geschichte.
Herbst 2006:
Hämatom beginnen sich intensiv mit dem Songwriting für die erste LP zu beschäftigen.
Zur Vorproduktion des neuen Albums nistet sich die Band in ein abgelegenes Haus ein. Hämatom verarbeiten in dieser Zeit die gemeinsamen Erfahrungen der ersten zwei Band-Jahre. Die Texte werden ernsthafter und die Musik ausgefeilter. Die Entwicklung in eine sozialkritische Richtung ist nicht mehr aufzuhalten.
Januar 2007:
Es geht ins Ausland. Im Rahmen der Österreich/Schweiz-Tour von „J.B.O.“, spielen Hämatom das erste Mal außerhalb der heimatlichen Grenzen. Besonders in der Schweiz wird die Band abgefeiert.
Februar 2007:
Der Verlag „One louder publishing“ eine Edition von „Global Musik“
nimmt Hämatom unter Vertrag.
Frühjahr/Sommer 2007:
Hämatom begeben sich ins Studio, um das Album „WUT“ aufzunehmen. Aus 20 Songideen schaffen es die besten 14 Songs auf das Debut. Die Band beschäftigt sich intensiv mit dem Klang der neuen Songs, schließlich soll auch der Sound des Albums die Weiterentwicklung der Band widerspiegeln.
April 2007:
Hämatom unterschreiben bei dem Label „Megapress“, so dass das Album „Wut“ im Vertrieb von „Soulfood“ erscheinen wird.
Frühjahr 2008:
Release der Scheibe ist der 25. Januar 2008.
Nach anfänglicher Desorientierung auf der Suche nach Konzerten ergibt sich eine Supporttour mit Eisregen durch Deutschland. Das Album Wut bringt den Song „Leck mich“ hervor, der sich zunehmend als Underground-Hit etabliert und auf den Konzerten abgefeiert wird.
2009:
Die Fangemeinde wächst und gleichfalls die Anzahl der Liveshows. Viele Konzerte quer durchs Land ermöglichen das Erproben neuer Showideen und auch das Überprüfen neuer Songs auf deren Livetauglichkeit. Bevor also im Sommer die Tracks nach einer ausführlichen Vorproduktion im eigenen Studio recorded wurden, musste jeder Song live auf den Prüfstand.
Im Herbst ist dann das zweite Album fertig und erhält den Namen „Stay KrÄnk“.
Weiter wurde Hämatom auf das Wacken South Festival eingeladen und können durch eine brachiale Show auf dem etablierten Festival überzeugen.
Dezember 2009:
Nachdem ein aufwendiges Video zu dem Song „Schau sie spielen Krieg“ im eisigen Winter fertiggedreht wurde, begeben sich die vier Himmelsrichtungen auf Europatournee mit Ektomorf. Leider wird diese Tour aber schon nach fünf Shows aufgrund von Vertragsbruch des Headliners abgeblasen.
Januar 2010:
Am 15.1. erscheint nun der zweite Longplayer und stößt auf breite Resonanz. Der Versuch, Ecken und Kanten im Songwriting abzurunden wird auch von der Presse begeistert aufgenommen. Die darauf folgende Headliner Tournee durch die Bundesrepublik zeigt, dass die Fangemeinde stetig wächst.